Suchtworkshop im Konfirmandenunterricht

Gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Suchtberater des Freundeskreises für Suchtkrankenhilfe e.V. führte Pfr. Thomas Föll erstmals eine Konfirmandenstunde zum Thema "Sucht und Suchtgefährdung" durch.
 
Herr Jochen Schirrmeister aus Albstadt, selbst bis vor zehn Jahren von einer Suchterkrankung betroffen, berichtete glaubwürdig und kenntnisreich über sein Leben, über die Wirkung von Rauschmitteln und auch über die Anlässe, die auch Jugendliche schon suchtabhängig machen können. Hierzu brachte er viel Material mit, besonders aber auch zwei so genannte "Suchtbrillen", mit denen etwa die Wirkung von Alkoholkonsum simuliert werden kann. So konnte die Gruppe in der zweiten Hälfte spielerisch selbst erfahren, wie sich etwa das Sichtfeld beeinträchtigt und manche vorher leichte Tätigkeit auf einmal fast unmöglich wird.
 
So wurde dieser Suchtworkshop zu einem Stück Prävention und Aufklärungsarbeit, das auch noch viel Spaß machte. Die Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe e.V. arbeiten zusammen mit Schulen, Kirchen und Kommunen. "Nichts ist glaubhafter als der authentische Bericht eines Suchtkranken", heißt es in einer Stellungnahme des Freundeskreises. Weitere Informationen für Gruppen, die selbst einen Suchtworkshop durchführen möchten, gibt die Geschäftsstelle unter 07333-3778 bzw. www.freundeskreise-sucht-wuerttemberg.de .