Herzlich Willkommen
bei der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Betzweiler-Wälde

seit 1. Dezember sind wir die Verbundkirchengemeinde Betzweiler-Peterzell

 

"An Ostern ist die Kirche leer. Aber keine Panik! Das Grab war es auch!"




Die Verbundkirchengemeinde Betzweiler-Peterzell

(seit 1.Dez. sind wir die Verbundkirchengemeinde Betzweiler-Peterzell)

begrüßt Sie auf Ihrer Homepage.

 Die offenen Kirchen bleiben wieder geschlossen, wenn kein Gottesdienst dort stattfindet.

!!! Gottesdienste ab Sonntag, 17.5.2020 !!!

Stand: Sonntag, 31.5.2020, 8:30 Uhr

Das Pfarrbüro wird ab Dienstag, dem 2.6. wieder geöffnet, unter Beachtung der Hygienemaßnahmen. Bitte bringen Sie einen Mundschutz mit und haben Sie nach dem Klingeln ein wenig Geduld, bis unsere Sekretärinnen Ihnen öffnen.

Pfarrer Michalak ist von Montag, dem 1. Juni bis einschließlich Sonntag, dem 14. Juni, im Urlaub.

Die Vertretung hat vom 1. - 7. Juni: Hansjörg Landeberger aus Dornhan, Tel.: 07455 / 1234

Vom 8. bis 14. Juni: Sven von Eicken aus Marschalkenzimmer, Tel.: 07455 / 33 210

 

 Stand: Donnerstag, 14.5.2020, 11:00 Uhr

Ab Sonntag, dem 17.5.2020 finden in unserer Verbundkirchengemeinde wieder Gottesdienste statt.

9:00 Uhr Römlinsdorf (Kirche und Gemeindezentrum)

10:15 Uhr Betzweiler (Kirche)

Im Rahmen eines verbindlichen Infektionsschutzkonzeptes mussten folgende Maßnahmen getroffen werden:

- Es wird nicht gesungen, auch Liederbücher werden nicht ausgegeben.

- Besucher müssen zueinander einen Mindestabstand von 2 Metern halten. Personen die in einem Haushalt wohnen dürfen zueinander diesen Mindesabstand auch unterschreiten. Die möglichen Sitzplätze sind gekennzeichnet.

- Ein Ordnungsdienst wird den Besuchern freundlich aber bestimmt Plätze zuweisen.

- Bitte bringen Sie Mundschutzmasken mit. Handdesinfektionsmittel steht am Eingang bereit, der 2 Meter Abstand ist auch beim Eingang einzuhalten.

- Der Gottesdienst dauert ca. 30 - 35 Minuten.

- Es ist eine Höchstzahl an Teilnehmer festgelegt (gesetzliche Vorschrift), so dass wir womöglich gezwungen sind, wenn zu viele kommen, Menschen abzuweisen.

 

Das alles fühlt sich im Moment nicht wie Gottesdienst an, ist aber momentan die einzige Möglichkeit wie wir Gottesdienst feiern können. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Darüber hinaus wird der geistliche Impuls hier weiterhin für Sonntag auf der Homepage erscheinen. Auch die Kirchenvlogs werden fortgeführt.

 

Stand: Samstag, 18.4.2020, 9:00 Uhr

Nach den ersten Lockerungen in der Corona-Krise beraten die evangelischen Landeskirchen Württemberg und Baden zusammen mit den katholischen Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart mit der Landesregierung über Bedingungen für erste Gottesdienste im Mai. Wenn sie kommen, so kommen sie zunächst sicher mit Einschränkungen. Wie diese aussehen, wird sich noch herausstellen.

Wir halten Sie hier weiter auf dem Laufenden, denn wenn bekannt ist unter welchen Bedingungen Gottesdienste momentan stattfinden können müssen wir uns beraten, wie wir diese Bedingungen umsetzen. Seien Sie versichert: Wir bleiben dran!

Bis dahin, das hat der Oberkirchenrat noch einmal klar gestellt, ändert sich nichts an den bisherigen Abläufen.

Stand Samstag, 04.04.2020 10:30 Uhr

Da um Ostern herum keine Gottesdienste stattfinden hat der Evangelische Oberkirchenrat eine Ausnahme der geltenden Abendmahlsregelung gemacht und an Gründonnerstag und Karfreitag Hausabendmahle zugelassen. Eine entsprechende Liturgie als Vorschlag finden Sie unter dem Reiter "Sonntagsandachten".

Seit dem 2. April sind Bestattungen nun mit den engsten Angehörigen (in gerader Linie verwandt) sowie fünf weiteren Personen plus Pfarrer möglich, wenn Bestatter und Helfer sich in gebührendem Abstand aufhalten. Weiterhin kann nur auf dem Friedhof bestattet werden. Es ist möglich dass diese Vorschriften verschärft werden, auch durch die Ortspolizeibehörde.

Die Landeskirche hat mit der Landesregierung darüber gesprochen dass neben Schulen und Kitas auch Theater und Kinos bis 19. April geschlossen bleiben, kirchliche Versammlungen (wie Gottesdienste) aber bis 15. Juni untersagt wurden. Die Landesregierung hat erklärt dass sie die Religionsgemeinschaften nicht benachteiligen wollte, sondern es einfach zu Unstimmigkeiten aufgrund der Dynamik der Krise kam. Im Endeffekt werden wir in der Wirkung alle gleich behandelt. Also werden nach meinem Verständnis nicht am 19. April die Kinos öffnen, während Gottesdienste untersagt bleiben. Wie lange es allerdings dauert bis das öffentliche Leben wieder aufgenommen werden kann, bleibt leider weiter unklar.

 

Stand: Mittwoch, 1.4.2020, 20:00 Uhr

Jetzt mit neuen Links in den Bereichen Kinderkirche zu Hause und Fernseh- und Online-Gottesdienste.

 

Stand: Sonntag, 29.3.2020, 16:00 Uhr

Jeden Sonntag von 9 bis 17 Uhr sind die Kirchen in unserer Verbundgemeinde jetzt offene Kirchen und können besucht werden. Dort hängen dann auch Wortimpulse zum Mitnehmen aus.

Neue Beiträge: Kirche in Zeiten von Corona

Nachdrücklich möchte ich Sie auf diesen neuen Reiter hinweisen, in dem wir alles sammeln, was wir für das geistliche Leben in Zeiten des Coronavirus verwenden können.

Ich lade Sie herzlich ein, darin zu stöbern, auch Links auszuprobieren (andere Gemeinden haben auch tolle Ideen) und sich für das zu entscheiden, was Ihnen seelisch gut tut.

Liebe Gemeinde,

an dieser Stelle informieren wir Sie von nun an darüber, wie es in Zeiten des Covid-19 Virus weitergeht. Diese Seite wird auch immer wieder aktualisiert, um Sie auf dem neuesten Stand zu halten.

Wir bitten Sie, diese Infos mit den Verwandten und Bekannten zu teilen, die kein Zugang zum Internet haben.

Außerdem ist Pfarrer Sascha Michalak unter seiner Telefonnummer 07444 / 25 81 telefonisch zu erreichen.

Bis auf unbestimmte Zeit gilt:

  • Aufgrund der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Gottesdienste mit Ausnahme von Bestattungen Voraussichtlich bis 15. Juni 2020 nicht mehr statt.

  • Gottesdienste zur Bestattung finden nur noch auf dem Friedhof statt, im engsten Familienkreis mit MAXIMAL 10 TEILNEHMERN. So soll die Ansteckungsgefahr verringert werden. Sollte jemand aus einer Trauerfamilie oder dem engeren Bekanntenkreis mit Covid-19 infiziert sein, bitten wir, dies uns schon bei der telefonischen Anfrage mit zu teilen.

  • Sämtliche öffentlichen Veranstaltungen der Kirchengemeinde sind ebenso ausgesetzt.

  • Das Pfarramt, auch das Sekretariat und die Kirchenpflege, sind zu den gegebenen Zeiten nur noch telefonisch zu erreichen.

  • Jeden Sonntag 8:00 Uhr werden auf dieser Seite geistliche Impulse veröffentlicht, in Schriftform, zum Nachlesen.

  • Jeden Donnerstag 8:00 Uhr werden auf dieser Seite Videoimpulse (Kirchen-Vlog) von Pfarrer Michalak veröffentlicht.

  • Wir bitten eindringlich darum mit Gemeindegliedern welche keinen Zugang zum Internet haben, eigenständig und telefonisch Kontakt aufzunehmen und diese auf dem Laufenden zu halten.

    * Auf Anordnung des Oberkirchenrates sind bis auf weiteres die Pfarrämter für Publikumsverkehr gesperrt. Bitte wenden Sie sich telefonisch oder per Email an Pfarrer Sascha Michalak.

    * Ebenso sind die Gemeindezentren auf Anordnung des OKR geschlossen.

Im Namen des Kirchengemeinderates bitte ich Sie um Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit.

Wir haben diese Entscheidungen nicht getroffen aus persönlicher Angst, sondern aus Nächstenliebe die an diejenigen Mitmenschen denkt, die durch eine Überlastung des Gesundheitssystems gefährlich betroffen sein könnten.

Es grüßt Sie herzlich

Pfarrer Sascha Michalak

Sonntagsimpuls für 28.6.2020

Impuls für Sonntag, 28.6.2020

 

Psalm 103


Schriftlesung (Predigttext) Micha 7,18 - 20


Liedvorschlag: EG 353 „Jesus nimmt die Sünder an“


Sonntagsimpuls – Schuld und Sünde

Schuld und Sünde. Zwei Worte nur. Und doch sind sie zentral für unseren christlichen Glauben.

Schuld und Sünde. Ein paar Schuhe, wie füreinander gemacht. Sie passen gut zusammen. Sie passen an jeden Fuß. Weil jeder von uns schuldig wird. Weil jeder von uns Sünder ist.


Schuld und Sünde. Die Sünde ist dabei zuerst da. Die Sünde ist das was uns von Gott trennt. Dass wir Gott oft nicht Gott sein lassen. Dass wir unseren eigenen Kopf durchsetzen wollen.

Das führt dann zur Schuld. Wir werden schuldig an Gott.

Und wir werden schuldig an anderen Menschen.


Die Sünde trennt uns von Gott. Sie ist die große Mauer zwischen uns, die wir selbst errichtet haben. Stein für Stein. So groß, dass wir als Menschen sie durch nichts überwinden könnten.

Die Schuld ist ein Graben den wir ausheben. Er trennt uns von den Menschen, an denen wir schuldig geworden sind.

Unsere Schuld trennt uns auch von Gott.


Mauern und Gräben also, wie bei einer mittelalterlichen Stadt. Mauern und Gräben, als ob wir uns gegen Gott verteidigen müssten.

Weil Gott ja unser Ego bedroht. Weil Gott uns den Spiegel vor Augen hält und klar macht, wo wir überall schuldig werden. Gott ist wie der eine Mensch der uns scheinbar wegen jeder Kleinigkeit kritisiert. An allem hat er herum zu mäkeln, man kann nichts richtig machen.

Solches Verhalten deuten wir dann als feindlich.


Das Problem ist: Die Mauern die wir bauen und die Gräben die wir ausheben, schützen uns nicht vor Gott. Sie werden zu unserem eigenen Gefängnis. Sie halten uns fest, sie halten uns fern von allem Guten und allem Leben.

Wer schon wirklich Schuld verspürt hat, weiß wie furchtbar sich das anfühlt. Wer wirklich Gottesferne gespürt hat, der weiß wir schrecklich das ist.

Verzweiflung übernimmt das Fühlen und Denken. Man will nur noch raus. Man will zu Gott. Und doch scheint es so, als ob die Sünde viel zu groß ist.

Ein Teil in mir sagt dann: Verstehst Du, Gott, denn nicht warum ich so denke und fühle? Warum ich das getan habe?Ich bin auch nur ein Mensch. Ich bin schwach. Warum verfolgst Du mich damit?

Ein anderer Teil will alle Schuld von sich streifen. Da entschuldige ich mich tausendfach, will die Schuld abwaschen wie Leute die auf dem Bau geschafft haben, am Ende des Arbeitstages duschen. Nur runter mit dem Dreck. Ich will mich doch rein fühlen!

Und nochmal ein Teil von mir heult dann in der Dusche. Weil er weiß dass er Gott schon oft versprochen hat, nichts Böses mehr zu tun. Und doch immer wieder versagt hat. Auch jetzt wieder. Ich kann einfach nicht treu sein.


Das sind dann besonders die Formen von Schuld, für die wir besonders anfällig sind. Das mag bei dem einen Hochmut sein, dass man sich für besser hält als andere.

Bei anderen ist es vielleicht dass man es nicht schafft wirklich dem Partner treu zu sein, sondern seine Gedanken immer wieder zu anderen Menschen gehen. Fantasien, wie es vielleicht wäre stattdessen mit diesem Mensch zusammen zu sein.

Oder bei manchen ist es der Neid. Anderen nichts gönnen. Sich dann ärgern über das Haus oder das Auto des Nachbarn, über seine schönen Rosenbüsche, die ihm so gut gelingen.



Schuld und Sünde sind ein Gefängnis. Sie trennen uns von Gott.


Beispiel zeigen:


Das ist der Mensch. Eine Playmobilfigur.

Und dieser Karton dort steht für Gott.

Dazwischen haben wir diesen leeren Karton Eiskonfekt.

Er steht zwischen Gott und dem Menschen.

Er steht für die Schuld und die Sünde, die uns von Gott trennt. Die uns von Gott fernhält.


18 Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld denen, die geblieben sind als Rest seines Erbteils; der an seinem Zorn nicht ewig festhält, denn er hat Gefallen an Gnade!

19 Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.



Er wird unsere Schuld unter die Füße treten.



* Pfarrer zertritt Karton mit Eiskonfekt

Er wird unsere Sünde in die Tiefen des Meeres werfen.



* Pfarrer nimmt kaputten Karton (Eiskonfekt) und wirft ihn in die mit Wasser gefüllte Schale auf dem Taufbecken



Gott ertränkt unsere Sünde in der Taufe. Die Taufe, die das tiefste aller Meere darstellt.

Gott befreit uns, damit wir mit ihm leben können. Ohne Sünde und ohne Schuld.



Ja, natürlich kennen wir weiterhin Sünde. Ja, natürlich werden wir auch nach unserer Taufe weiterhin schuldig.

Aber die Sünde und die Schuld sind dann nur noch kleinere Hindernisse. Oder versuchen sie mal einen nassen, zertretenen Eiskonfektkarton wieder aufzustellen zwischen Gott und Mensch.



  • Pfarrer versucht es und scheitert





Lobe den Herrn, meine Seele,

und was in mir ist, seinen heiligen Namen!

Lobe den Herrn, meine Seele,

und vergiß nicht, was er dir gutes getan hat:

der dir alle deine Sünde vergibt

und heilet alle deine Gebrechen,

der dein Leben vom Verderben erlöst,

der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit.


Amen.


Liedvorschlag: EG 615 „Weicht, ihr Berge, fallt, ihr Hügel“


Vaterunser


Segensbitte
„Es segne und behüte uns der dreieinige und barmherzige Gott: Der Vater, der Sohn

und der Heilige Geist. Amen.“