Herzlich Willkommen
bei der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Betzweiler-Wälde

seit 1. Dezember sind wir die Verbundkirchengemeinde Betzweiler-Peterzell


Die Verbundkirchengemeinde Betzweiler-Peterzell

(seit 1.Dez. sind wir die Verbundkirchengemeinde Betzweiler-Peterzell)

begrüßt Sie auf Ihrer Homepage.

 

>>>!!! Aktuelle Informationen !!!<<<

Stand: Sonntag, 29.3.2020, 16:00 Uhr

Jeden Sonntag von 9 bis 17 Uhr sind die Kirchen in unserer Verbundgemeinde jetzt offene Kirchen und können besucht werden. Dort hängen dann auch Wortimpulse zum Mitnehmen aus.

Neue Beiträge: Kirche in Zeiten von Corona

Nachdrücklich möchte ich Sie auf diesen neuen Reiter hinweisen, in dem wir alles sammeln, was wir für das geistliche Leben in Zeiten des Coronavirus verwenden können.

Ich lade Sie herzlich ein, darin zu stöbern, auch Links auszuprobieren (andere Gemeinden haben auch tolle Ideen) und sich für das zu entscheiden, was Ihnen seelisch gut tut.

Liebe Gemeinde,

an dieser Stelle informieren wir Sie von nun an darüber, wie es in Zeiten des Covid-19 Virus weitergeht. Diese Seite wird auch immer wieder aktualisiert, um Sie auf dem neuesten Stand zu halten.

Wir bitten Sie, diese Infos mit den Verwandten und Bekannten zu teilen, die kein Zugang zum Internet haben.

Außerdem ist Pfarrer Sascha Michalak unter seiner Telefonnummer 07444 / 25 81 telefonisch zu erreichen.

Bis auf unbestimmte Zeit gilt:

  • Aufgrund der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Gottesdienste mit Ausnahme von Bestattungen Voraussichtlich bis 15. Juni 2020 nicht mehr statt.

  • Gottesdienste zur Bestattung finden nur noch auf dem Friedhof statt, im engsten Familienkreis mit MAXIMAL 10 TEILNEHMERN. So soll die Ansteckungsgefahr verringert werden. Sollte jemand aus einer Trauerfamilie oder dem engeren Bekanntenkreis mit Covid-19 infiziert sein, bitten wir, dies uns schon bei der telefonischen Anfrage mit zu teilen.

  • Sämtliche öffentlichen Veranstaltungen der Kirchengemeinde sind ebenso ausgesetzt.

  • Das Pfarramt, auch das Sekretariat und die Kirchenpflege, sind zu den gegebenen Zeiten nur noch telefonisch zu erreichen.

  • Jeden Sonntag 8:00 Uhr werden auf dieser Seite geistliche Impulse veröffentlicht, in Schriftform, zum Nachlesen.

  • Jeden Donnerstag 8:00 Uhr werden auf dieser Seite Videoimpulse (Kirchen-Vlog) von Pfarrer Michalak veröffentlicht.

  • Wir bitten eindringlich darum mit Gemeindegliedern welche keinen Zugang zum Internet haben, eigenständig und telefonisch Kontakt aufzunehmen und diese auf dem Laufenden zu halten.

    * Auf Anordnung des Oberkirchenrates sind bis auf weiteres die Pfarrämter für Publikumsverkehr gesperrt. Bitte wenden Sie sich telefonisch oder per Email an Pfarrer Sascha Michalak.

    * Ebenso sind die Gemeindezentren auf Anordnung des OKR geschlossen.

Im Namen des Kirchengemeinderates bitte ich Sie um Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit.

Wir haben diese Entscheidungen nicht getroffen aus persönlicher Angst, sondern aus Nächstenliebe die an diejenigen Mitmenschen denkt, die durch eine Überlastung des Gesundheitssystems gefährlich betroffen sein könnten.

Es grüßt Sie herzlich

Pfarrer Sascha Michalak

 



2020-03-29 Wir haben hier keine bleibende Stadt

Der kleine Gottesdienst für zu Hause

 

Liedvorschlag: EG 168 "Du hast uns, Herr, gerufen"


Psalm 43 (EG 724)

 

Impuls

Liebe Gemeinde,

diesen Sonntag (29.3.) wäre folgender Text aus Hebräer 13 als Predigttext dran:

12 Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor.

13 So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen.

14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.


Wir haben hier keine bleibende Stadt – das Wort klingt in Zeiten von Abstandsregeln komisch.

In Zeiten in denen wir doch zu Hause bleiben sollen. Wir sollen bleiben. Und eben nicht rausgehen.

Und doch passt dieses Wort in unsere Zeit.

Denn es verändert sich gerade viel. Unsere ganze Gesellschaft muss sich anpassen.

Wir müssen einen Gang zurück. Eine Verlangsamung. Rausgerissen aus unserem gewohnten Alltag. Nichts geht mehr wie früher. Nichts ist mehr wie gewohnt. Nicht mal Kirche.

Wir bleiben stehen. Wir bleiben! Weil auf der Straße unseres Lebens eine Straßensperre aufgetaucht ist. Weil wir jetzt nicht mehr weiter können, so wie wir es gewohnt waren.

Wir überlegen. Wie kommen wir jetzt weiter? Was sollen wir jetzt tun? Wir überlegen. Als Einzelne. Als Gemeinde. Als Gesellschaft.

Was muss jetzt doch noch unbedingt funktionieren? Was brauchen wir wirklich?

Während vorher viele bei uns noch dem Geld und der Karriere hinterher gejagt sind, gelten jetzt Nudeln und Klopapier als besonders wertvoll. Aber nicht nur die. Unsere Gesundheit wird uns wichtig. Die Gesundheit anderer. Wir sorgen uns um unsere Mitmenschen. Wir beten dass sie die Epidemie gut überstehen.

Wir bleiben nicht nur, sondern wir überlegen auch. Was geht in der Kirche, wenn wir uns nicht mehr persönlich sehen können? Jetzt werden neue Wege erkundet. Unsere Internetseiten werden wieder gepflegt. Das Telefon kommt zu neuer Bedeutung. Wir wollen Gemeinschaft haben. Trotz allem!

Wie können wir mit Oma und Opa noch Kontakt halten, ohne sie zu gefährden?

Was können wir tun? Wie können wir es tun?

Die Epidemie ist eine Zwangspause. Eine, die wir nicht planen können. Weil niemand weiß, wie lange das geht. Das beunruhigt uns. Sonst haben wir doch alles im Griff in unserem Leben. Auch die Pausen. Auch den Sonntag. Da können wir frei bestimmen. Aber jetzt: Stop! Es geht nicht mehr weiter. Überleg dir was neues.

Und dann der Bibelspruch. Wir bleiben. Aber nur kurz. Denn auch das Bleiben ist nur eine Pause. Eine Pause in unserem Leben, damit wir neu über uns nachdenken. Über das was uns wirklich wichtig ist. Über unser Leben mit Gott.

Und eine Pause endet auch mal. Dann geht es wieder weiter. Dann haben wir uns überlegt, wie wir trotzdem an unser Ziel kommen. Ohne die alten, bekannten Pfade zu beschreiten.

Die Straße, die wir immer fahren, ist gesperrt. Jetzt fahren wir einen Umweg. So wie ich als Pfarrer plötzlich einen Umweg von Peterzell nach Betzweiler fahren musste, als letztes Jahr die Straße gesperrt war. Ich fuhr über Reutin und Gräben. Und entdeckte dort ein Schild, das auf den Wasserfall hinwies. Ein schöner Flecken. Im Sommer ging es dann mit den Konfis dort hin.

Umwege ändern unsere Pläne. Aber nicht unsere Ziele. Sie können uns die Augen öffnen für Dinge, die wir vorher nicht gesehen haben.

Diese Krise ist auch nur ein Umweg. Ein kleiner Umweg zu Gottes Reich. Wir bleiben. Aber nur kurz. Das bedeutet auch: Diese Krise wird irgendwann zu Ende gehen. Gott wird uns heraus führen. Weil auch die Krise kein Ort ist, an dem wir bleiben. Sondern es geht unserer Zukunft mit Gott entgegen.

Amen.

Liedvorschlag: EG 98 "Korn das in die Erde"

Fürbitten für

* Die Menschen in Italien und Spanien, die gerade viele Tote zu beklagen haben

* Die Ärzte und Pfleger, besonders im Elsass, die vor schwierigen Entscheidungen stehen: Da sie nicht mehr alle versorgen können: Wen versorgt man noch? Wem hilft man?

* Für uns hier in Deutschland, dass wir vor solchen Situationen bewahrt bleiben

* Für unsere Politiker, die wichtige Entscheidungen treffen müssen: Weisheit, Mut und Liebe

Vaterunser

Liedvorschlag: EG 345 "Auf meinen lieben Gott"

Segensbitte
„Es segne und behüte uns der dreieinige und barmherzige Gott: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.“